Quaero - neue Suchmaschine soll mit Google konkurrieren

Stichwörter: , ,

alternative SuchmaschineEinem Bericht der Nachrichtenagentur AP zufolge, entwickeln derzeit Thomson, France Telecom, Deutsche Telekom sowie Exalead eine Suchalternative zu Google und den anderen großen Suchmaschinen.

Laut Golem soll das vom französischen Präsidenten Jacques Chirac initiierte Projekt eine Suchmaschinentechnik schaffen, die ihre Wurzeln in Europa statt in den USA hat. Neben Google nimmt Quaero damit also etwa auch die Suchmaschinenbetreiber Yahoo und Microsoft ins Visier.

Das deutsch-französische Projekt will nicht nur in der puren Websuche gegen Google konkurrieren, sondern auch andere Suchdienste anbieten. Zudem soll Quaero am PC, auf dem Handy oder am TV genutzt werden können.

Ob Quaero auch nur einen Teil der Popularität von Google auf sich ziehen kann, bleibt abzuwarten. Bisher hatten das weder MSN noch Yahoo! trotz großer Anstrengungen und guter Suchergebnisse (zumindest bei Yahoo!) geschafft.
Einerseits steckt viel Finanzmacht hinter den Initiatoren, anderseits scheint etwas die Kreativität sowie Erfindergeist zu fehlen.

Parallel betreiben auch die japanische Regierung mit Matsushita Electric, Hitachi, Fujitsu, der Universität Tokio und dem Tokyo Institute of Technologyjapanischen Universitäten ein ähnliches, auch national motiviertes Projekt: eine populäre Suchmaschine asiatischen Ursprungs.
Mehr dazu bei der Netzeitung.

Zum Weiterlesen:
Ähnlich sieht es auch der IT-Weblog, YellowLeds Weblog sowie Eye Of The Khaos.

Update:
Laut Golem macht nun die Deutsche Telekom nicht mit, was das Projekt wohl deutlich zurückwerfen wird. Schade.




Ähnliche Artikel

Ähnliche Stichwörter


5 Kommentare zu “Quaero - neue Suchmaschine soll mit Google konkurrieren”

  1. 1Gravatar Cyberoog, die Insel im Web (Blog):

    Quaero, demnächts eine neue Suchmaschine?

    Quaero - neue Suchmaschine soll mit Google konkurrieren
    Laut Golem soll das vom französischen Präsidenten Jacques Chirac initiierte Projekt eine Suchmaschinentechnik schaffen, die ihre Wurzeln in Europa statt in den USA hat. Neben Google nimmt Quaero …

  2. 2Gravatar Ist Google evil oder nicht?:

    […] Hoffentlich kommen die Jungs von “Quaero” endlich mal in die Hufe und bauen eine brauchbare europäische Alternative zu Google. Weitere Infos & Links aus der Blosphäre zu Quaero unter “Quaero - neue Suchmaschine soll mit Google konkurrieren“. Wobei ich etwas skeptisch bin, ob die das wirklich einigermassen qualitativ gut hinbekommen, nachdem es im Vorfeld bereits verpennt wurde, die entsprechenden Domains zu reservieren. […]

  3. 3Gravatar MaximB:

    Wiedermal versucht die Grossindustrie an die Fleischtöpfe der Steuerzahler zu kommen. Muss ein solches Projekt wirklich durch Steuergelder über Jahre finanziert werden. Können die reichsten Konzerne der Welt, wie Siemens und Bertelsmann, nicht aus eigener Quelle finanzieren? Haben wir nicht genügend Suchmaschinen in Europa und muss dazu ein steuerfinanzierter Gegenpol geschaffen werden? Es kotzt einem mitlerweile an für was unser aller Geld verbraten wird!

  4. 4Gravatar Torsten Kling:

    Vo wegen Steuergelder einsetzen! Ich glaube den Herrn Politikern brennt die Hutschnur. Die Unfähigkeit der Politiker soll die Gesellschaft ausbaden. Außerdem sehe ich bei jedem monopolistischen Suchdienst ein Problem. Quaero wäre dann nichts weiteres und zzgl. noch ein mehrstaatliches "Zensiertes" System. Da liebe ich es doch mehr die Suche bei vielen Suchdiensten nutzen. Eine neue Suchmaschine die mir am besten gefällt: Sujada.de

  5. 5Gravatar andron13 | Privat | Präsenz » Nielsen//Netratings Studie zu Suchmaschinenanteilen:

    […] Nielsen//Netratings hat für 2005 in den USA das Suchverhalten untersucht und dabei die Suchmaschinenanteile zwischen Google, Yahoo! und MSN ermittelt sowie Veränderungen festgestellt. Alle die auf etwas Konkurrenz zu Google durch Quaero gehofft hatten, jedenfalls in den USA gewann Google die meisten Nutzer.Diese Studie untersuchte 5 Milliarden Suchanfragen im amerikansichen Raum. […]

  6. RSS Kommentare, Trackbacks und Pingbacks per RSS-Kommentar-Feed verfolgen.

Kommentar schreiben

Ihr Kommentar mit Ihrer Ansicht ist willkommen!
Reine PR-Beiträge werden aussortiert. Ersparen Sie sich und uns den Aufwand.

Ihr Kommentar:

Ihre Identität:


(nächster Artikel) neues Google Datacenter »