Virtuelle Online-Kunden verhalten sich anders
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Die aktuelle Septemerausgabe von e-F@cts (Informationen zum E-Business des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit) untersuchte das Verhalten virtueller Online-Kunden in Online-Shops.
Die Konsumenten haben mittlerweile das Internet als „echte“ Einkaufswelt entdeckt. Dabei zählen andere Bedürfnisse und Faktoren als offline. Der „Online-Kunde“ denkt, entscheidet und handelt oft völlig anders als der „Offline-Kunde“. Vor allem ein hoher Informationsbedarf und Schnelligkeit zeichnen ihn aus. Er will aktuelle und zielgenaue Informationen erhalten.
Fehlen Informations- oder Kaufangebote auf den ersten Blick, sind die „Online-Kunden“ irritiert und gehen blitzschnell zum nächsten Anbieter weiter.
Typische Faktoren für eine Kaufentscheidung sind:
- Meist suchen Kunden nach selten erhältlichen Gütern,
- welche vor Ort nur umständlich
- oder teuer erwerbar sind.
Bei jüngeren Käuferschichten spielen auch kurzfristige Impulskäufe eine wichtige Rolle.
Werden über das Webdesign auch Emotionen der Zielgruppe angesprochen, fördert dies den Effekt.
Jeder Online-Shop-Betreiber müsse so im Internet Kunden werben:
- Kundenverhalten analysieren (wer sieht sich wann was wielange an)
- Das Internet als Informationsmedium muss für einen Zusatznutzen wahrgenommen werden.
- Die Suchmaschinen sind wichtigster Kundenlieferant: Eine Webseitenoptimierung ist daher erforderlich.
- Barrieren für Besucher vermeiden. Käufer nicht mehr “vom Hacken lassen”.
- Vertrauen durch Zertifikate oder Garantien schaffen.
Wesentliches zu Webdesign und Webseitenoptimierung:
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Kommentar | 25. November 2005 um 01:49 | individueller Kommentar-Link
Das belegt wiederum eindrucksvoll, dass jeder Online-Shop nur eine Chance hat.
Ein vergraulter Kunde kommt nie wieder. Daher gilt es den Online-Shop mit ausreichend Informationen, hochauflösenden Fotos, wenig Navigationsebenen und Klickraten so zu gestalten, dass dem Besucher die Kaufentscheidung und -abwicklung leicht fällt.
Kommentar | 11. Mai 2006 um 12:33 | individueller Kommentar-Link
Jetzt müsste sich das "nur noch" bei den Shopbetreibern rumsprechen. Die werten zum großen Teil noch immer völlig taub ihre Logfiles aus (in denen oft über 80% maschineller Traffic von Suchmaschinenrobots, Webkopierern, Alive-Abfragen, Spam-E-Mailsammler etc. enthalten sind) und wundern sich, warum die keine vernünftigen Bewegungsprofile ihrer Besucher erhalten. Die sind aber wiederum nötig, um erkennen zu können, wo der Usability-Schuh drückt…