Virtuelle Online-Kunden verhalten sich anders

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virtuelles KundenverhaltenDie aktuelle Septemerausgabe von e-F@cts (Informationen zum E-Business des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit) untersuchte das Verhalten virtueller Online-Kunden in Online-Shops.

Die Konsumenten haben mittlerweile das Internet als „echte“ Einkaufswelt entdeckt. Dabei zählen andere Bedürfnisse und Faktoren als offline. Der „Online-Kunde“ denkt, entscheidet und handelt oft völlig anders als der „Offline-Kunde“. Vor allem ein hoher Informationsbedarf und Schnelligkeit zeichnen ihn aus. Er will aktuelle und zielgenaue Informationen erhalten.
Fehlen Informations- oder Kaufangebote auf den ersten Blick, sind die „Online-Kunden“ irritiert und gehen blitzschnell zum nächsten Anbieter weiter.

Typische Faktoren für eine Kaufentscheidung sind:Mit einem Web-Shop Geld verdienen

  • Meist suchen Kunden nach selten erhältlichen Gütern,
  • welche vor Ort nur umständlich
  • oder teuer erwerbar sind.

Bei jüngeren Käuferschichten spielen auch kurzfristige Impulskäufe eine wichtige Rolle.
Werden über das Webdesign auch Emotionen der Zielgruppe angesprochen, fördert dies den Effekt.

Jeder Online-Shop-Betreiber müsse so im Internet Kunden werben:

  1. Kundenverhalten analysieren (wer sieht sich wann was wielange an)
  2. Das Internet als Informationsmedium muss für einen Zusatznutzen wahrgenommen werden.
  3. Die Suchmaschinen sind wichtigster Kundenlieferant: Eine Webseitenoptimierung ist daher erforderlich.
  4. Barrieren für Besucher vermeiden. Käufer nicht mehr “vom Hacken lassen”.
  5. Vertrauen durch Zertifikate oder Garantien schaffen.



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2 Kommentare zu “Virtuelle Online-Kunden verhalten sich anders”

  1. 1Gravatar Robert Hartl:

    Das belegt wiederum eindrucksvoll, dass jeder Online-Shop nur eine Chance hat.
    Ein vergraulter Kunde kommt nie wieder. Daher gilt es den Online-Shop mit ausreichend Informationen, hochauflösenden Fotos, wenig Navigationsebenen und Klickraten so zu gestalten, dass dem Besucher die Kaufentscheidung und -abwicklung leicht fällt.

  2. 2Gravatar Mario Fischer:

    Jetzt müsste sich das "nur noch" bei den Shopbetreibern rumsprechen. Die werten zum großen Teil noch immer völlig taub ihre Logfiles aus (in denen oft über 80% maschineller Traffic von Suchmaschinenrobots, Webkopierern, Alive-Abfragen, Spam-E-Mailsammler etc. enthalten sind) und wundern sich, warum die keine vernünftigen Bewegungsprofile ihrer Besucher erhalten. Die sind aber wiederum nötig, um erkennen zu können, wo der Usability-Schuh drückt…

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